Berliner Philharmoniker
Matinee: Orgel & Harfe
Konzert
Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin
Shin-Young Lee, Marie-Pierre Langlamet

© Chaloklum Diving, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Konzertprogramm
Alexander Borodin (1833–1887)
Polowetzer Tänze aus Fürst Igor (1869–87)
Bearbeitung für Orgel von Shin-Young Lee
Franz Liszt (1811–1886)
Un sospiro aus Trois Études de concert (1848)
Bearbeitung für Orgel und Harfe von Marco-Enrico Bossi
Georg-Friedrich Händel (1685–1759)
Passacaglia aus Suite Nr. 7 in g-Moll, HWV 432 (1720)
Bearbeitung für Orgel von Shin-Young Lee
Orgelkonzert op. 4 Nr. 6 B-Dur, HWV 294 (1736)
Bearbeitung für Harfe und Orgel mit einer Kadenz von Marcel Grandjany
Camille Saint-Saëns (1835–1921)
Mon cœur s’ouvre à ta voix aus Samson et Dalila, op. 47 (1868–77)
Bearbeitung für Orgel von Shin-Young Lee
Gustav Mahler (1860–1911)
Adagietto aus Sinfonie Nr. 5 cis-Moll (1901–04/11)
Bearbeitung für Orgel und Harfe von Joachim Dorfmüller
Louis Vierne (1870–1937)
Carillon de Westminster aus Pièces de Fantaisie pour Grand Orgue, op. 54 (1926/27)
Polowetzer Tänze aus Fürst Igor (1869–87)
Bearbeitung für Orgel von Shin-Young Lee
Franz Liszt (1811–1886)
Un sospiro aus Trois Études de concert (1848)
Bearbeitung für Orgel und Harfe von Marco-Enrico Bossi
Georg-Friedrich Händel (1685–1759)
Passacaglia aus Suite Nr. 7 in g-Moll, HWV 432 (1720)
Bearbeitung für Orgel von Shin-Young Lee
Orgelkonzert op. 4 Nr. 6 B-Dur, HWV 294 (1736)
Bearbeitung für Harfe und Orgel mit einer Kadenz von Marcel Grandjany
Camille Saint-Saëns (1835–1921)
Mon cœur s’ouvre à ta voix aus Samson et Dalila, op. 47 (1868–77)
Bearbeitung für Orgel von Shin-Young Lee
Gustav Mahler (1860–1911)
Adagietto aus Sinfonie Nr. 5 cis-Moll (1901–04/11)
Bearbeitung für Orgel und Harfe von Joachim Dorfmüller
Louis Vierne (1870–1937)
Carillon de Westminster aus Pièces de Fantaisie pour Grand Orgue, op. 54 (1926/27)
Beschreibung
Wenn sie am Spieltisch der Orgel Platz nimmt, glaubt man ein großes Sinfonieorchester zu hören – inklusive raffinierter Soli von Flöten, Posaunen und anderen Bläserstimmen. Denn Shin-Young Lee liebt Programme, in denen sie originales Repertoire mit Orgeltranskriptionen berühmter Orchesterwerke kombiniert. Gemeinsam mit Marie-Pierre Langlamet, Harfenistin der Berliner Philharmoniker, präsentiert die international gefeierte Konzertorganistin beim Musikfest Berlin ein spektakuläres Programm, das von Liszts virtuoser Konzertetüde Un sospiro (bei welcher der Eindruck dreier Hände auf der Tastatur entsteht) bis zu Louis Viernes Paradestück Carillon de Westminster reicht.
Die „ganze Farbenpracht des Orients“ wollte Alexander Borodin in seinen Polowetzer Tänzen in Musik fassen. Hinter dem Titel verbirgt sich die berühmte Ballettmusik aus dem 2. Akt der Oper Fürst Igor, deren Triumphzug durch die internationalen Konzertsäle mit einer Aufführung der Ballets Russes 1909 begann. Bei ihrem Gastspiel in Berlin präsentiert die koreanische Organistin Shin-Young Lee ihre eigene, atemberaubend virtuose Version dieses Orchesterklassikers, bevor sie sich mit Marie-Pierre Langlamet Liszts nicht weniger anspruchsvoller Konzertetüde Un sospiro widmet, in der nicht nur das schnelle Überkreuzen der Hände für haarsträubende technische Herausforderungen sorgt.
Mit zwei Werken Georg Friedrich Händels geht es dann in die opulente Musik des Barockzeitalters: Auf die berühmte Passacaglia aus der Cembalosuite in g-Moll in der Bearbeitung von Shin-Young Lee folgt das Konzert für Harfe in B-Dur, zu dem der französische Harfenist Marcel Grandjany 1930 eine klangprächtige Kadenz beigesteuert hat.
Dass die Orgel nicht umsonst als „Königin der Instrumente“ in die Musikgeschichte einging, belegt dann Shin-Young Lees Version von Camille Saint-Saëns’ Mezzo-Arie Mon cœur s’ouvre à ta voix aus der biblischen Oper Samson et Dalila. Nach dem bekannten Adagietto aus Gustav Mahlers 5. Sinfonie in der Version für Orgel und Harfe klingt der Abend schließlich mit Louis Viernes Carillon de Westminster aus den Pièces de Fantaisie, op. 54 aus, einer brillanten Orgel-Adaption der Westminster-Glocken, die sich zu größter Klangpracht aufbaut.
Die „ganze Farbenpracht des Orients“ wollte Alexander Borodin in seinen Polowetzer Tänzen in Musik fassen. Hinter dem Titel verbirgt sich die berühmte Ballettmusik aus dem 2. Akt der Oper Fürst Igor, deren Triumphzug durch die internationalen Konzertsäle mit einer Aufführung der Ballets Russes 1909 begann. Bei ihrem Gastspiel in Berlin präsentiert die koreanische Organistin Shin-Young Lee ihre eigene, atemberaubend virtuose Version dieses Orchesterklassikers, bevor sie sich mit Marie-Pierre Langlamet Liszts nicht weniger anspruchsvoller Konzertetüde Un sospiro widmet, in der nicht nur das schnelle Überkreuzen der Hände für haarsträubende technische Herausforderungen sorgt.
Mit zwei Werken Georg Friedrich Händels geht es dann in die opulente Musik des Barockzeitalters: Auf die berühmte Passacaglia aus der Cembalosuite in g-Moll in der Bearbeitung von Shin-Young Lee folgt das Konzert für Harfe in B-Dur, zu dem der französische Harfenist Marcel Grandjany 1930 eine klangprächtige Kadenz beigesteuert hat.
Dass die Orgel nicht umsonst als „Königin der Instrumente“ in die Musikgeschichte einging, belegt dann Shin-Young Lees Version von Camille Saint-Saëns’ Mezzo-Arie Mon cœur s’ouvre à ta voix aus der biblischen Oper Samson et Dalila. Nach dem bekannten Adagietto aus Gustav Mahlers 5. Sinfonie in der Version für Orgel und Harfe klingt der Abend schließlich mit Louis Viernes Carillon de Westminster aus den Pièces de Fantaisie, op. 54 aus, einer brillanten Orgel-Adaption der Westminster-Glocken, die sich zu größter Klangpracht aufbaut.
Besetzung
Shin-Young Lee
Orgel
Marie-Pierre Langlamet
Harfe
Termine
Berliner Philharmoniker
Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin
Um Google Maps zu aktivieren, akzeptieren Sie bitte die notwendigen Cookies.

