Komische Oper Berlin im Schillertheater
La traviata
Oper
Bismarckstraße 110, 10625 Berlin
Giuseppe Verdi

© Iko Freese / drama-berlin.de

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Beschreibung
Violetta Valéry verkauft sich und ihren Körper an Kunden nah und fern. Jeden Luxus ermöglichen ihre Auftritte als »Pariser Kurtisane«. Mit der Diagnose einer tödlichen Krankheit bricht ihre Welt jedoch schlagartig zusammen …
Nicola Raab inszeniert Giuseppe Verdis Klassiker über Lieben und Leiden »einer vom Weg Abgekommenen« als Flucht einer modernen Frau, die sich in Traumwelten und Phantasmagorien verirrt – bis zur Konfrontation mit dem Unausweichlichen. In assoziativen Materialschichtungen verliert sich die einsame Hauptfigur zwischen Realität und Fluchtfantasie, zwischen Liebe und Verzweiflung.
HANDLUNG
1. Akt
Alles an Violetta Valérys einsamem Leben scheint perfekt. Mit großem Erfolg verkauft sie ihren Körper, in Korsage und Krinoline, an Kunden in nah und fern. Jeden erdenklichen Luxus ermöglichen ihr die Auftritte als »Pariser Kurtisane« … Doch die Diagnose einer tödlichen Krankheit lässt ihr glänzendes Leben zerfallen. Getrieben von der Angst entflieht sie ihrer Einsamkeit in Imaginationen und trifft auf die Bewohner ihrer eigenen Pariser Fantasiewelt. Alfredo Germont gesteht ihr entgegen allen Vorbehalten seine Liebe und verspricht, sich jeder- zeit um sie zu kümmern. Von dieser Offenbarung verwirrt, bleibt Violetta allein zurück.
2. Akt
Violetta und Alfredo leben glücklich und abgeschieden in ihrer Welt. Violetta gibt sich ihren Träumen hin. Da taucht plötzlich Giorgio Germont auf, der sich als Alfredos Vater zu erkennen gibt. Er missbilligt die Verbindung seines Sohnes mit Violetta und fordert, sie müsse sich von Alfredo trennen. Sie fürchtet den Verlust der Kontrolle über ihr Leben und zieht sogar Selbstmord als Ausweg in Betracht. Sie ringt mit sich, mit ihrer Liebe, den Traumgebilden und mit ihrer Angst. Violetta drängt den alten Germont aus ihrem Leben – doch vergeblich. Zuletzt bricht sie unter dem Druck der Demütigungen und Zurückweisungen dieser gespenstischen Gesellschaft zusammen.
3. Akt
Violetta ist allein. Einzig ihre Vertraute Annina ist an ihrer Seite geblieben. Dass sie sterben wird, weiß Violetta – und beschließt, ihrem Leben selbst ein Ende zu setzen … Da ist er wieder, der Mann ihrer Träume: Alfredo! Gefolgt vom Vater Germont. Alfredo will sie zurückgewinnen und beschwört eine gemeinsame, glückliche Zukunft. Doch die Wirklichkeit reißt Violetta aus all ihren Fantasien – und aus dem Leben.
Nicola Raab inszeniert Giuseppe Verdis Klassiker über Lieben und Leiden »einer vom Weg Abgekommenen« als Flucht einer modernen Frau, die sich in Traumwelten und Phantasmagorien verirrt – bis zur Konfrontation mit dem Unausweichlichen. In assoziativen Materialschichtungen verliert sich die einsame Hauptfigur zwischen Realität und Fluchtfantasie, zwischen Liebe und Verzweiflung.
HANDLUNG
1. Akt
Alles an Violetta Valérys einsamem Leben scheint perfekt. Mit großem Erfolg verkauft sie ihren Körper, in Korsage und Krinoline, an Kunden in nah und fern. Jeden erdenklichen Luxus ermöglichen ihr die Auftritte als »Pariser Kurtisane« … Doch die Diagnose einer tödlichen Krankheit lässt ihr glänzendes Leben zerfallen. Getrieben von der Angst entflieht sie ihrer Einsamkeit in Imaginationen und trifft auf die Bewohner ihrer eigenen Pariser Fantasiewelt. Alfredo Germont gesteht ihr entgegen allen Vorbehalten seine Liebe und verspricht, sich jeder- zeit um sie zu kümmern. Von dieser Offenbarung verwirrt, bleibt Violetta allein zurück.
2. Akt
Violetta und Alfredo leben glücklich und abgeschieden in ihrer Welt. Violetta gibt sich ihren Träumen hin. Da taucht plötzlich Giorgio Germont auf, der sich als Alfredos Vater zu erkennen gibt. Er missbilligt die Verbindung seines Sohnes mit Violetta und fordert, sie müsse sich von Alfredo trennen. Sie fürchtet den Verlust der Kontrolle über ihr Leben und zieht sogar Selbstmord als Ausweg in Betracht. Sie ringt mit sich, mit ihrer Liebe, den Traumgebilden und mit ihrer Angst. Violetta drängt den alten Germont aus ihrem Leben – doch vergeblich. Zuletzt bricht sie unter dem Druck der Demütigungen und Zurückweisungen dieser gespenstischen Gesellschaft zusammen.
3. Akt
Violetta ist allein. Einzig ihre Vertraute Annina ist an ihrer Seite geblieben. Dass sie sterben wird, weiß Violetta – und beschließt, ihrem Leben selbst ein Ende zu setzen … Da ist er wieder, der Mann ihrer Träume: Alfredo! Gefolgt vom Vater Germont. Alfredo will sie zurückgewinnen und beschwört eine gemeinsame, glückliche Zukunft. Doch die Wirklichkeit reißt Violetta aus all ihren Fantasien – und aus dem Leben.
Besetzung
Andrea Sanguineti
Musikalische Leitung
Nicola Raab
Inszenierung
Orchester der Komischen Oper Berlin
Chorsolisten der Komischen Oper Berlin
---
Kseniia Proshina
Violetta Valéry
José Simerilla Romero
Alfredo Germont
Andrei Bondarenko (18.4., 30.4., 17.5.) / Günter Papendell (24.4., 2.5.)
Giorgio Germont
Grace Heldridge
Flora Bervoix
Ulrike Helzel
Annina
Ivan Turšić
Gastone de Letorières
Tom Erik Lie
Barone Douphol
Junoh Lee
Marchese d'Obigny
Philipp Meierhöfer
Dottore Grenvil
Thoma Jaron-Wutz
Giuseppe
---
Madeleine Boyd
Bühnenbild
Annemarie Woods
Kostüme
Linus Fellbom
Licht
Simon Berger
Dramaturgie
David Cavelius
Chorleitung
Geoffrey Loff
Musikalische Studienleitung
Lutz Kohl, Rui Rodrigues
Korrepetition
Termine
Komische Oper Berlin im Schillertheater
Bismarckstraße 110, 10625 Berlin
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