Deutsche Oper Berlin
Parsifal
Oper
Bismarckstraße 35, 10627 Berlin
Richard Wagner

© Bettina Stöß

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Beschreibung
Philipp Stölzl rückt in der Geschichte um den »reinen Toren« vor allem Fragen nach dem Fanatismus hermetischer Religionsgemeinschaften ins Zentrum seiner Deutung: Antiaufklärerische Weltsicht, Wunderglaube, die gewalttätige Ausgrenzung von Außenseitern sind Themen, die er in Tableaux vivants als Zeitreise durch zwei Jahrtausende gestaltet...
Zum Stück
Im freien dichterischen Umgang mit Motiven aus unterschiedlichsten Sagen, der christlichen und buddhistischen Religion sowie Schopenhauers Ideenwelt schuf Richard Wagner mit seinem 1882 uraufgeführten Parsifal einen eigenen, neuen Mythos. Wagners „Bühnenweihfestspiel“ erzählt die Geschichte des „reinen Toren“, der von sich und seiner Berufung nichts weiß. Parsifal gerät in zwei gegensätzliche Welten: in die asketisch lebende Gesellschaft der Gralsritter und in den erotisch aufgeladenen Lustgarten Klingsors. Dort wird er durch den Kuss einer Frau – Kundry – hellsichtig und kann die Erlösungstat für den leidenden Gralskönig Amfortas und die Gralsritter vollbringen.
Der Wunsch nach Erlösung begleitete Wagner selbst jahrzehntelang, im Parsifal stellte er sich der Frage der privaten wie gesellschaftlichen Errettung auf künstlerischer Ebene mit besonderer Intensität. Eine starke Führungspersönlichkeit wird ersehnt, die Gesellschaft soll erneuert werden. Doch auch die Einsetzung des neuen Herrschers Parsifals ist nur eine weitere Etappe im sich wiederholenden, erstarrten Ritual der Macht.
Zur Inszenierung
Philipp Stölzl rückt Fragen nach dem Aggressionspotential und Fanatismus hermetischer Religionsgemeinschaften ins Zentrum seiner Auseinandersetzung mit Wagners Bühnenweihfestspiel. Antiaufklärerische Weltsicht, Wunderglaube und eine auch gewalttätige Abgrenzung von Außenseiterfiguren wie Kundry sind Themen, die auf einer Zeitreise durch Jahrtausende in opulenten Tableaux ihren Niederschlag finden.
Zum Stück
Im freien dichterischen Umgang mit Motiven aus unterschiedlichsten Sagen, der christlichen und buddhistischen Religion sowie Schopenhauers Ideenwelt schuf Richard Wagner mit seinem 1882 uraufgeführten Parsifal einen eigenen, neuen Mythos. Wagners „Bühnenweihfestspiel“ erzählt die Geschichte des „reinen Toren“, der von sich und seiner Berufung nichts weiß. Parsifal gerät in zwei gegensätzliche Welten: in die asketisch lebende Gesellschaft der Gralsritter und in den erotisch aufgeladenen Lustgarten Klingsors. Dort wird er durch den Kuss einer Frau – Kundry – hellsichtig und kann die Erlösungstat für den leidenden Gralskönig Amfortas und die Gralsritter vollbringen.
Der Wunsch nach Erlösung begleitete Wagner selbst jahrzehntelang, im Parsifal stellte er sich der Frage der privaten wie gesellschaftlichen Errettung auf künstlerischer Ebene mit besonderer Intensität. Eine starke Führungspersönlichkeit wird ersehnt, die Gesellschaft soll erneuert werden. Doch auch die Einsetzung des neuen Herrschers Parsifals ist nur eine weitere Etappe im sich wiederholenden, erstarrten Ritual der Macht.
Zur Inszenierung
Philipp Stölzl rückt Fragen nach dem Aggressionspotential und Fanatismus hermetischer Religionsgemeinschaften ins Zentrum seiner Auseinandersetzung mit Wagners Bühnenweihfestspiel. Antiaufklärerische Weltsicht, Wunderglaube und eine auch gewalttätige Abgrenzung von Außenseiterfiguren wie Kundry sind Themen, die auf einer Zeitreise durch Jahrtausende in opulenten Tableaux ihren Niederschlag finden.
Besetzung
Tarmo Peltokoski
Musikalische Leitung
Philipp Stölzl
Inszenierung
Mara Kurotschka
Co-Regie
Conrad Moritz Reinhardt
Bühnenbild
Philipp Stölzl
Bühnenbild
Kathi Maurer
Kostüme
Jeremy Bines
Chöre
Chor der Deutschen Oper Berlin
Chöre
Kinderchor der Deutschen Oper Berlin
Chöre
Ulrich Niepel
Licht
Christian Lindhorst
Kinderchor
Thomas Lehman
Amfortas
Tobias Kehrer
Titurel
Albert Pesendorfer
Gurnemanz
Attilio Glaser
Parsifal
Philipp Jekal
Klingsor
Irene Roberts
Kundry
Burkhard Ulrich
1. Gralsritter
Benjamin Dickerson
2. Gralsritter
Alexandra Oomens
1. Knappe
Arianna Manganello
2. Knappe
N. N.
3. Knappe
Michael Dimovski
4. Knappe
Nina Solodovnikova
Blumenmädchen (1. Gruppe)
Alexandra Oomens
Blumenmädchen (1. Gruppe)
Arianna Manganello
Blumenmädchen (1. Gruppe)
Hye-Young Moon
Blumenmädchen (2. Gruppe)
Lucy Baker
Blumenmädchen (2. Gruppe)
Stephanie Wake-Edwards
Blumenmädchen (2. Gruppe)
Stephanie Wake-Edwards
Stimme aus der Höhe
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Orchester
Opernballett der Deutschen Oper Berlin
Tanz
Termine
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstraße 35, 10627 Berlin
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