Deutsche Oper Berlin

Giulio Cesare in Egitto

Oper

Bismarckstraße 35, 10627 Berlin

Georg Friedrich Händel

Á. M. Felicísimo, R. Tromboukis, S. Kastl
© Á. M. Felicísimo, R. Tromboukis, S. Kastl
Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
© Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
© Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
Bill Cooper / Glyndebourne Festival
© Bill Cooper / Glyndebourne Festival
Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
© Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
© Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
Tristram Kenton / Glyndebourne Festival
© Tristram Kenton / Glyndebourne Festival
Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
© Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival
© Richard Hubert Smith / Glyndebourne Festival

Beschreibung

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

In ihrem immensen musikalischen Farbenreichtum ist dies die wohl prominenteste Oper Händels. Und dass die Handlung auf eine allseits bekannte Liebesgeschichte zurückgreift – die von Intrigen und Bürgerkriegen überschattete Liaison zwischen Julius Caesar und Kleopatra – war und ist dem Erfolg obendrein förderlich. 

Tiefste moralische Entrüstung steht direkt neben strategisch eingesetzter Koketterie, die Verzweiflung von schutzlosen Flüchtlingen ist verstrickt in das Ränkespiel der Mächtigen – wohl keine Oper des Barock bietet ein derart weites Spektrum menschlicher Emotionen und Verhaltensweisen wie Händels 1724 in London uraufgeführter Giulio Cesare in Egitto. Schon zu Lebzeiten Händels einer seiner größten Erfolge, ist das Stück über die Liebe zwischen dem alternden römischen Feldherrn Julius Cäsar und der jungen Pharaonin Cleopatra bis heute die meistgespielte Händeloper. Das liegt nicht nur daran, dass die zugrunde liegende Geschichte eine der bekanntesten historischen Lovestorys überhaupt ist und von Shakespeare über Liz Taylor und Richard Burton bis zu „Asterix und Cleopatra“ immer neue Ausschmückungen erfahren hat, sondern auch am raffinierten Libretto, das Händel zu einer ganzen Reihe von Arien-Hits und überaus einprägsamen Figurenporträts inspirierte. Denn neben dem römisch-ägyptischen Liebespaar Cäsar und Cleopatra ist in Giulio Cesare in Egitto ein zweites Figurenpaar präsent, bei dem es nicht ums Flirten geht, sondern um das blanke Überleben: Cornelia, die Witwe des ermordeten Caesar-Widersachers Pompeius, und ihr Sohn Sesto, die in Ägypten Schutz gesucht haben, aber dort zum Spielball des Machtkampfes zwischen Cleopatra und ihrem Bruder Tolomeo werden.

Die Deutsche Oper Berlin zeigt Giulio Cesare in Egitto in der gefeierten Produktion des schottischen Regisseurs David McVicar, die am Festspielhaus Glyndebourne erarbeitet und auch an der New Yorker Metropolitan Opera gezeigt wurde. McVicar nutzt die Elemente des barocken Soffittentheaters, um ein abwechslungsreiches Spiel zu entfalten, in dem Raum für die großen tragischen Gefühle ist, das aber auch mit Charme und Humor die Avancen Cleopatras gegenüber dem starken Mann aus Rom auskostet.

Spotlight
Ileana Cotrubas hatte den richtigen Riecher: Die berühmte rumänische Sopranistin nahm ihre junge Fachkollegin aus Nordossetien, Elena Tsallagova, entschlossen unter ihre Fittiche, nachdem sie sich von ihrem Ausnahmetalent überzeugt hatte. Das half offenbar, denn schon bald konnte Tsallagova nicht nur an der Pariser Opéra debütieren, sondern gelangte über München auch ins Ensemble der Deutschen Oper Berlin. Hier präsentierte sie in den letzten 15 Jahren nicht nur ein breites Repertoire von Mozart über Verdi und Meyerbeer bis Zemlinsky, sondern stellte auch eine nahezu konkurrenzlose darstellerische Wandlungsfähigkeit unter Beweis, zuletzt als Zdenko / Zdenka in Tobias Kratzers gefeierter Inszenierung der Arabella: Als Händels Cleopatra zeigt sie nun im barocken Repertoire eine neue Facette ihres Könnens.

Besetzung

Stefano Montanari
Musikalische Leitung
David McVicar
Inszenierung
Robert Jones
Bühne
Brigitte Reiffenstuel
Kostüme
Paule Constable
Licht
Andrew George
Choreografie
Thomas Richter
Chöre
Chor der Deutschen Oper Berlin
Chöre
Flavia Wolfgramm
Dramaturgie
Vasilisa Berzhanskaya
Giulio Cesare
Elena Tsallagova
Cleopatra
Clémentine Margaine
Cornelia
Stephanie Wake-Edwards
Cornelia
Martina Baroni
Sesto
Cameron Shahbazi
Tolomeo
Ivan Borodulin
Tolomeo
Michael Sumuel
Achilla
Edu Rojas
Nireno
Jared Werlein
Curio
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Orchester
Opernballett der Deutschen Oper Berlin
Tänzer*innen des

Termine

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