In der Komischen Oper Berlin geht es durchaus auch mal lustig zu, der Name leitet sich aber vom Gattungsbegriff der französischen »opéra comique« ab und steht für ein lebendiges, publikumsnahes Musiktheater, in welchem Musik und Szene sich gegenseitig bedingen. Im Mittelpunkt steht ein festes Ensemble virtuoser Sänger-Darsteller, das die gesamte Bandbreite des Musiktheaters präsentiert, von den ältesten Opern Claudio Monteverdis bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke, von den Opern Mozarts bis zur Berliner Jazz-Operette der 20er und 30er Jahre. Um dem dramatischen Geschehen auf der Bühne unmittelbar folgen zu können, wird - mit wenigen Ausnahmen - der Großteil der Vorstellungen an der Komischen Oper Berlin in deutscher Sprache dargeboten. Zudem erlauben individuelle Displays, die in die Bestuhlung integriert sind, die Mitverfolgung des gesungenen Textes in Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch.

Der aus Australien stammende Regisseur Barrie Kosky ist seit der Spielzeit 2012/13 Chefregisseur und Intendant des Hauses, Ainars Rubikis ist seit der Spielzeit 2018/19 Generalmusikdirektor.

Barrie Kosky hat erreicht, dass das Haus sich sehr erfolgreich neu positioniert hat, dass es das Haus mit dem interessantesten Publikum der Stadt ist ... und es ist ein Haus, das einen
immer wieder überrascht.
rbb Kulturradio (Jan 2019)

www.komische-oper-berlin.de