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Deutsche Oper Berlin
Das größte der Berliner Opernhäuser mit seiner unverwechselbaren 60-Jahre-Architektur bietet optimale Sichtverhältnisse und Akustik auf jedem der 1865 Sitzplätze. Das Repertoire umfasst neben der Trias Verdi, Wagner, Strauss vor allem Werke des italienischen Belcanto, der französischen Grand Operá sowie der klassischen Moderne. Symphoniekonzerte und Liederabende komplettieren den Spielplan.
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Das größte der Berliner Opernhäuser mit seiner unverwechselbaren 60-Jahre-Architektur bietet optimale Sichtverhältnisse und Akustik auf jedem der 1865 Sitzplätze. Das Repertoire umfasst neben der Trias Verdi, Wagner, Strauss vor allem Werke des italienischen Belcanto, der französischen Grand Operá sowie der klassischen Moderne. Symphoniekonzerte und Liederabende komplettieren den Spielplan.
Komische Oper Berlin
Die Komische Oper Berlin leitet ihren Namen vom französischen »opéra comique« ab und steht traditionell für zeitgemäßes und lebendiges Musiktheater, in welchem Musik und szenische Handlung sich gegenseitig bedingen. Im Mittelpunkt steht das Ensemble virtuoser Sänger-Darsteller, das sich in einem breit gefächerten Repertoire von Händel bis ins 21. Jahrhundert präsentiert. Um dem Publikum die unmittelbare Teilnahme am dramatischen Geschehen zu ermöglichen, werden seit der Gründung der Komischen Oper Berlin im Jahre 1947 alle Vorstellungen in deutscher Sprache dargeboten. Regisseure wie Hans Neuenfels, Calixto Bieito, Sebastian Baumgarten und Barrie Kosky sowie Chefregisseur Andreas Homoki prägen das Profil. Seit der Spielzeit 2004/05 ist Andreas Homoki auch Intendant des Hauses. Generalmusikdirektor ist Carl St. Clair.
Die Komische Oper Berlin leitet ihren Namen vom französischen »opéra comique« ab und steht traditionell für zeitgemäßes und lebendiges Musiktheater, in welchem Musik und szenische Handlung sich gegenseitig bedingen. Im Mittelpunkt steht das Ensemble virtuoser Sänger-Darsteller, das sich in einem breit gefächerten Repertoire von Händel bis ins 21. Jahrhundert präsentiert. Um dem Publikum die unmittelbare Teilnahme am dramatischen Geschehen zu ermöglichen, werden seit der Gründung der Komischen Oper Berlin im Jahre 1947 alle Vorstellungen in deutscher Sprache dargeboten. Regisseure wie Hans Neuenfels, Calixto Bieito, Sebastian Baumgarten und Barrie Kosky sowie Chefregisseur Andreas Homoki prägen das Profil. Seit der Spielzeit 2004/05 ist Andreas Homoki auch Intendant des Hauses. Generalmusikdirektor ist Carl St. Clair.
Staatsoper Unter den Linden
1742 von Friedrich dem Großen gegründet und von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut, ist das Opernhaus Unter den Linden seit über 260 Jahren eine der traditionsreichsten und künstlerisch bedeutsamsten Bühnen der Welt. Persönlichkeiten wie Carl Heinrich Graun, Gaspare Spontini, Giacomo Meyerbeer, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Erich Kleiber, Otto Klemperer, Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan und Otmar Suitner haben das Haus entscheidend geprägt. Generalmusikdirektor seit über siebzehn Jahren ist Daniel Barenboim, der im Jahre 2000 von der Staatskapelle Berlin, dem Orchester der Staatsoper, als Dirigent auf Lebenszeit gewählt wurde. Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit steht der Anspruch, das Repertoire vom Barock bis hin zu Uraufführungen auf herausragendem musikalischem und szenischem Niveau zu präsentieren.
Im Sommer 2010 zog die Staatsoper mit dem gesamten Ensemble und allen Mitarbeitern gemeinsam mit dem neuen Intendanten Jürgen Flimm ins Schiller Theater nach Charlottenburg, während das Stammhaus Unter den Linden für drei Jahre saniert wird. Das renommierte Schiller Theater galt lange Zeit als eines der führenden Sprechtheater im deutschsprachigen Raum. 1993 wurde das Haus trotz heftiger öffentlicher Kritik geschlossen und diente danach temporär als Veranstaltungsort für verschiedene Gastspiele. Seit 2009 wurde das Theater zu einem modernen Opernhaus mit hervorragender Akustik umgebaut, das sich technisch und konzeptionell auf dem neuesten Stand befindet. Architekten und Denkmalpflege verliehen diesem Juwel der Nachkriegsmoderne neuen Glanz – dem Besucher werden dadurch eindrucksvolle Opernerlebnisse ermöglicht. Die Staatsoper eröffnet am 3. Oktober 2010 auf den Tag genau siebzehn Jahre nach der Schließung ihre erste Spielzeit im Schiller Theater mit der Uraufführung von Jens Joneleits Oper Metanoia – über das denken hinaus –.
1742 von Friedrich dem Großen gegründet und von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut, ist das Opernhaus Unter den Linden seit über 260 Jahren eine der traditionsreichsten und künstlerisch bedeutsamsten Bühnen der Welt. Persönlichkeiten wie Carl Heinrich Graun, Gaspare Spontini, Giacomo Meyerbeer, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Erich Kleiber, Otto Klemperer, Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan und Otmar Suitner haben das Haus entscheidend geprägt. Generalmusikdirektor seit über siebzehn Jahren ist Daniel Barenboim, der im Jahre 2000 von der Staatskapelle Berlin, dem Orchester der Staatsoper, als Dirigent auf Lebenszeit gewählt wurde. Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit steht der Anspruch, das Repertoire vom Barock bis hin zu Uraufführungen auf herausragendem musikalischem und szenischem Niveau zu präsentieren. Im Sommer 2010 zog die Staatsoper mit dem gesamten Ensemble und allen Mitarbeitern gemeinsam mit dem neuen Intendanten Jürgen Flimm ins Schiller Theater nach Charlottenburg, während das Stammhaus Unter den Linden für drei Jahre saniert wird. Das renommierte Schiller Theater galt lange Zeit als eines der führenden Sprechtheater im deutschsprachigen Raum. 1993 wurde das Haus trotz heftiger öffentlicher Kritik geschlossen und diente danach temporär als Veranstaltungsort für verschiedene Gastspiele. Seit 2009 wurde das Theater zu einem modernen Opernhaus mit hervorragender Akustik umgebaut, das sich technisch und konzeptionell auf dem neuesten Stand befindet. Architekten und Denkmalpflege verliehen diesem Juwel der Nachkriegsmoderne neuen Glanz – dem Besucher werden dadurch eindrucksvolle Opernerlebnisse ermöglicht. Die Staatsoper eröffnet am 3. Oktober 2010 auf den Tag genau siebzehn Jahre nach der Schließung ihre erste Spielzeit im Schiller Theater mit der Uraufführung von Jens Joneleits Oper Metanoia – über das denken hinaus –.
Staatsballett Berlin
Seit dem 1. Januar 2004 hat Berlin wieder eine große eigenständige Ballett-Institution: Das Staatsballett Berlin. Es ist einer von vier künstlerischen Betrieben unter dem Dach der Stiftung Oper in Berlin, die vom Land Berlin ins Leben gerufen wurde, um für die drei institutionalisierten Berliner Musiktheater und das Ballett zeitgemäße Strukturen zu schaffen und Kräfte freizusetzen, die neue künstlerische und gestalterische Freiräume eröffnen.
Das Staatsballett Berlin macht seinen stolzen Namen zum Programm und formuliert den Anspruch, nicht nur seinen Standort Berlin zur Hauptstadt des Tanzes zu machen, sondern auch von Berlin aus in die internationale Tanzwelt auszustrahlen. Intendant ist Vladimir Malakhov, einer der renommiertesten und profiliertesten Künstler-Persönlichkeiten der Ballettwelt. Ihm ist ein Erbe anvertraut, dessen Wurzeln in einer abwechslungsreichen Ballettgeschichte liegen: Die Kunstform Ballett hat in Berlin Tradition, hat Durststrecken überstanden und zahlreiche Sternstunden erlebt – Zeichen einer lebendigen Individualität.
Mit Vladimir Malakhov als Intendant sind die Weichen für die Zukunft gestellt: Als Primus inter pares steht er an der Spitze einer klassisch geschulten Compagnie, die sich aus 88 Tänzerinnen und Tänzern zusammensetzt; damit ist das Staatsballett Berlin gegenwärtig die größte Compagnie Deutschlands. Unter dem Motto „die Tradition bewahren, die Gegenwart sichtbar machen und die Zukunft fördern“, ist es Vladimir Malakhovs Ziel sowohl, die Qualität des Ensembles ständig zu verbessern, als auch das Staatsballett Berlin international in dem Kreis der bedeutendsten Compagnien der Welt zu etablieren.
Das Staatsballett Berlin zeigt seine Vorstellungen auf den großen Bühnen der Stadt: an der Deutschen Oper Berlin und an der Staatsoper Unter den Linden. Sein Sitz befindet sich Unter den Linden 7 in Berlin-Mitte.
Seit dem 1. Januar 2004 hat Berlin wieder eine große eigenständige Ballett-Institution: Das Staatsballett Berlin. Es ist einer von vier künstlerischen Betrieben unter dem Dach der Stiftung Oper in Berlin, die vom Land Berlin ins Leben gerufen wurde, um für die drei institutionalisierten Berliner Musiktheater und das Ballett zeitgemäße Strukturen zu schaffen und Kräfte freizusetzen, die neue künstlerische und gestalterische Freiräume eröffnen.Das Staatsballett Berlin macht seinen stolzen Namen zum Programm und formuliert den Anspruch, nicht nur seinen Standort Berlin zur Hauptstadt des Tanzes zu machen, sondern auch von Berlin aus in die internationale Tanzwelt auszustrahlen. Intendant ist Vladimir Malakhov, einer der renommiertesten und profiliertesten Künstler-Persönlichkeiten der Ballettwelt. Ihm ist ein Erbe anvertraut, dessen Wurzeln in einer abwechslungsreichen Ballettgeschichte liegen: Die Kunstform Ballett hat in Berlin Tradition, hat Durststrecken überstanden und zahlreiche Sternstunden erlebt – Zeichen einer lebendigen Individualität.
Mit Vladimir Malakhov als Intendant sind die Weichen für die Zukunft gestellt: Als Primus inter pares steht er an der Spitze einer klassisch geschulten Compagnie, die sich aus 88 Tänzerinnen und Tänzern zusammensetzt; damit ist das Staatsballett Berlin gegenwärtig die größte Compagnie Deutschlands. Unter dem Motto „die Tradition bewahren, die Gegenwart sichtbar machen und die Zukunft fördern“, ist es Vladimir Malakhovs Ziel sowohl, die Qualität des Ensembles ständig zu verbessern, als auch das Staatsballett Berlin international in dem Kreis der bedeutendsten Compagnien der Welt zu etablieren.
Das Staatsballett Berlin zeigt seine Vorstellungen auf den großen Bühnen der Stadt: an der Deutschen Oper Berlin und an der Staatsoper Unter den Linden. Sein Sitz befindet sich Unter den Linden 7 in Berlin-Mitte.
Konzerthaus Berlin
Hier erlebte Webers "Freischütz" seine legendäre Uraufführung, hier wurden die Konzerte Paganinis und Liszts stürmisch gefeiert, hier dirigierte Wagner seinen "Fliegenden Holländer" erstmalig in Berlin. Das von Karl Friedrich Schinkel am Gendarmenmarkt errichtete Schauspielhaus, heute Konzerthaus Berlin, hat eine beeindruckende Geschichte und gilt international als erste Adresse für die Pflege klassischer Musik. Orchestra in residence ist das Konzerthausorchester Berlin (ehemals: Berliner Sinfonie-Orchester) mit seinem Chefdirigenten Lothar Zagrosek, das den gewichtigsten Beitrag der etwa 550 Veranstaltungen pro Spielzeit leistet. Spezialitäten der Neuen und Alten Musik, saisonal wechselnde Themenschwerpunkte, zahlreiche Angebote für Kinder und Jugendliche vervollständigen das phantasievolle Programm.
Hier erlebte Webers "Freischütz" seine legendäre Uraufführung, hier wurden die Konzerte Paganinis und Liszts stürmisch gefeiert, hier dirigierte Wagner seinen "Fliegenden Holländer" erstmalig in Berlin. Das von Karl Friedrich Schinkel am Gendarmenmarkt errichtete Schauspielhaus, heute Konzerthaus Berlin, hat eine beeindruckende Geschichte und gilt international als erste Adresse für die Pflege klassischer Musik. Orchestra in residence ist das Konzerthausorchester Berlin (ehemals: Berliner Sinfonie-Orchester) mit seinem Chefdirigenten Lothar Zagrosek, das den gewichtigsten Beitrag der etwa 550 Veranstaltungen pro Spielzeit leistet. Spezialitäten der Neuen und Alten Musik, saisonal wechselnde Themenschwerpunkte, zahlreiche Angebote für Kinder und Jugendliche vervollständigen das phantasievolle Programm.
roc berlin
Für den Rundfunk zu musizieren, bedeutete lange Zeit Studioarbeit. Mit der enormen Verbesserung der Aufnahmetechnik erfolgte der Schritt zur Liveproduktion. So spielen die Rundfunkensembles heute überwiegend in den großen Konzertsälen - in Berlin im Konzerthaus und der Philharmonie - und werden, wegen der gewachsenen Bedeutung für das Konzertleben, von der öffentlichen Hand mitfinanziert. In Berlin sind sie in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH vereinigt, die von DeutschlandRadio, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg getragen wird. Zu der Klangkörpergemeinschaft gehören das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Rundfunkchor Berlin und der RIAS Kammerchor. Zusammen geben sie jährlich mehr als 200 Konzerte weltweit.
Für den Rundfunk zu musizieren, bedeutete lange Zeit Studioarbeit. Mit der enormen Verbesserung der Aufnahmetechnik erfolgte der Schritt zur Liveproduktion. So spielen die Rundfunkensembles heute überwiegend in den großen Konzertsälen - in Berlin im Konzerthaus und der Philharmonie - und werden, wegen der gewachsenen Bedeutung für das Konzertleben, von der öffentlichen Hand mitfinanziert. In Berlin sind sie in der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH vereinigt, die von DeutschlandRadio, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg getragen wird. Zu der Klangkörpergemeinschaft gehören das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Rundfunkchor Berlin und der RIAS Kammerchor. Zusammen geben sie jährlich mehr als 200 Konzerte weltweit.