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Johannes Seibt

Johannes Seibt, 1980 in Rostock geboren und seit 1990 in Berlin, begann seine Ausbildung im Fachbereich Lehramt Musik an der UdK Berlin, wechselte nach 3 Semestern an die Filmhochschule Potsdam Babelsberg und schloss sein Studium 2009 mit dem Titel Diplom Tonmeister AV ab. Ergänzend absolvierte er das Zusatzstudium »Design Thinking« am Hasso-Plattner-Institut Potsdam.

Er betreute diverse Filmproduktionen als Set-Tonmeister, Sounddesigner und Mischtonmeister (unter anderem für Rita Lengyel und Ingo J. Biermann), beschäftigte sich intensiv mit digitaler Audiosignalverarbeitung und -analyse und war freiberuflich als Tonmeister, Musiker und im Bereich »Design Thinking« tätig. Als Praktikant am Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (Institut für Musik und Akustik) folgte er seinem Interesse an Neuer Musik und Live-Elektronik.

Seit Spielzeitbeginn 2010/11 verantwortet Johannes Seibt den Bereich Ton und Video der Werkstattbühne Staatsoper im Schiller Theater und erarbeitete hier unter anderem die Produktionen Peter Maxwell Davis: »Miss Donnithorne's Maggot« / Salvatore Sciarrino: »Infinito Nero« (Regie: Michael von zur Mühlen), Brice Pauset: »Exercices du Silence« (Regie: Reinhild Hoffmann, Live-Elektronik: IRCAM) und Hans Werner Henze: »El Cimarrón« (Regie: Sophie Simitzis).

Anfang 2012 betreute er zusammen mit André Richard (Klangregie) und Albrecht Krieger (Tonmeister) die Staatsopernproduktion Luigi Nono: »Al gran sole carico d'amore« (Regie: Katie Mitchell) im Kraftwerk Berlin Mitte.