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20.02.2018, 20:00 Uhr
Konzerthaus Berlin - Großer Saal
Estnisches Nationales Sinfonieorchester, Neeme Järvi
Andere: Estnisches Nationales Sinfonieorchester, Lettischer Staatschor "Latvija", Cantus Domus, Staats- und Domchor Berlin
Dirigent: Neeme Järvi
Sopran: Susanne Bernhard
Mezzosopran: Annely Peebo
Tenor: Peter Svensson
Bass: Ain Anger, Johann Tilli

Neeme Järvi, 1937 im estnischen Tallinn geboren und einer der international gefragtesten Dirigenten seiner Generation, hat sich stark um kaum bekannte Werke verdient gemacht. Unter seiner Leitung gibt es das Oratorium „Des Jona Sendung“ seines Landmanns Rudolf Tobias von 1909 zu entdecken. Die biblische Erzählung vom Propheten Jona gehört zu den farbigsten des Alten Testaments: Gott schickt Jona zum Predigen in die Stadt Ninive. Er will sich durch Flucht auf einem Schiff zu entziehen, wird von den Seeleuten als Unglücksbringer über Bord geworfen, zur Gänze von einem Wal verschluckt und erst wieder ausgespuckt wird, als er bereit für seinen göttlichen Auftrag ist. Beeinflusst von der neo-romantisch nationalen Aufbruchsbewegung „Noor-Eesti“ (Junges Estland) wünschte Rudolf Tobias (1873-1918) seiner Heimat eine gleichberechtigte Stimme im „Konzert der Völker“. Einen besonders charakteristischen Zug sah er in der tiefen Frömmigkeit seiner Landsleute, die auszudrücken ihm ein Oratorium besonders geeignet zu sein schien.

Rudolf Tobias - "Des Jona Sendung" - Oratorium für Soli, Chor, Orgel und Orchester