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15.10.2017, 18:00 Uhr
Komische Oper Berlin
Premiere


21. Okt 2017
02. | 14. | 23. Dez 2017
12. Jul 2018
Pelléas et Mélisande
Drame lyrique in fünf Akten [1902]
Musikalische Leitung Jordan de Souza
Inszenierung Barrie Kosky
Bühnenbild/Licht Klaus Grünberg
Kostüme Dinah Ehm
Dramaturgie Johanna Wall
Arkel, König von Allemonde Jens Larsen
Geneviève, Mutter von Pelléas und Golaud Nadine Weissmann
Pelléas Dominik Köninger
Golaud Günter Papendell
Mélisande Nadja Mchantaf
Der kleine Yniold, Golauds Sohn aus erster Ehe Solisten des Tölzer Knabenchores
Ein Arzt / Die Stimme des Hirten Hans-Peter Scheidegger

Mit seinem tief berührenden Jewgeni Onegin riss Barrie Kosky Publikum und Presse zu Begeisterungsstürmen hin - nun blickt er abermals in die ahnungsvollen Abgründe der menschlichen Seele und nimmt sich eines der symbolischsten Meisterwerke des Fin de Siècle an. Nadja Mchantaf, die als Cendrillon, Tatjana und Rusalka die Herzen im Sturm eroberte, ist als Mélisande an der Seite von Publikumsliebling Dominik Köninger zu erleben.
Schon fast ein Jahr vor der Premiere hat Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky von der Produktion berichtet, die er »for many many years« auf die Bühne bringen wollte: Pelléas et Mélisande. Schon fast ein Jahr vor der Premiere hat Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky von der Produktion berichtet, die er »for many many years« auf die Bühne bringen wollte: Pelléas et Mélisande. Golaud, Enkel König Arkels von Allemonde, trifft fern der Welt auf die verlassene Mélisande. Ihre Krone ist unrettbar verloren, doch scheint sie das nicht zu kümmern. Sie folgt dem Prinzen. Zurück in der Heimat Golauds heiraten beide. Dort begegnet Mélisande aber auch dessen jüngerem Bruder Pelléas. Und auch wenn es lange keiner wahrhaben will, die Begegnung ist schicksalhaft und alles nimmt seinen unabdingbaren Lauf. Gegen alle Norm reduzierte Maurice Maeterlinck in seinen Dramen die äußere Handlung auf ein Minimum, alles Wesentliche findet sich in Andeutungen zwischen den Zeilen und entsteht einzig in der Empfindungs- und Imaginationskraft des Zuschauers. Die vieldeutigen Schwingungen der Vorlage fing Debussy als musikalisches Kammerspiel im Stil des Impressionismus auf kongeniale Weise ein. In der Inszenierung von Barrie Kosky entsteht das Psychogramm einer moribunden spätbürgerlichen Gesellschaft, die einer aus dem Gleichgewicht geratenen Welt nicht mehr entgegenzusetzen hat als den Trost einer feinziselierten Melancholie.

Die musikalische Leitung übernimmt der Kanadier Jordan de Souza, der neue Kapellmeister der Komischen Oper Berlin und mit noch nicht einmal 30 Jahren ein Shooting-Star der internationalen Dirigentenszene. Dichtung von Maurice Maeterlinck

Koproduktion mit dem Nationaltheater Mannheim