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26.01.2018, 19:00 Uhr
Deutsche Oper Berlin


Così fan tutte
Dramma giocoso in zwei Akten, KV 588
Libretto von Lorenzo da Ponte
Uraufführung am 26. Januar 1790 im „alten“ Wiener Burgtheater am Michaelerplatz
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 25. September 2016
Musikalische Leitung Nicholas Milton
Inszenierung, Bühne Robert Borgmann
Kostüme Michael Sontag
Chöre Jeremy Bines
Fiordiligi Federica Lombardi
Dorabella Annika Schlicht
Guglielmo Thomas Lehman
Ferrando Matthew Newlin
Don Alfonso Mikheil Kiria

3 Stunden 30 Minuten / Eine Pause

Sehr geehrte Damen und Herren, intensives Trocknen und Belüften – nach dem am 24. Dezember aufgetretenen großen Wasserschaden auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin – sowie umfangreiche und kontinuierliche Reparaturarbeiten ermöglichen es uns, die geplante Aufführung szenisch, in Kostüm und Maske sowie in veränderter Dekoration bei eingeschränkter Beleuchtung stattfinden zu lassen. Wer diese Vorstellungsform nicht erleben möchte, erhält den Kartenpreis ersetzt. Ab wann szenische Vorstellungen in gewohnter Form möglich sein werden, darüber informieren wir zu gegebener Zeit. Für die Rückerstattung des Kartenpreises dieser Vorstellung gilt:Sie haben die Wahl des Umtauschs auf ein anderes Vorstellungsdatum, in einen Gutschein oder die Rückerstattung des Kaufpreises. Für die Rücküberweisung bitten wir Sie, dieses Auszahlungsformular ausgefüllt und zusammen mit Ihren Tickets an die Deutsche Oper Berlin – Kartenservice, Richard-Wagner-Straße 10, 10585 Berlin zu senden. Sie können das Formular alternativ auch zusammen mit einem Scan ihrer Eintrittskarten an info@deutscheoperberlin.de senden. Für alle weiteren Fragen steht der Karten- und Besucherservice unter der Telefonnummer +49 (0)30-343 84 343 zur Verfügung.

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts
Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.

„La scuola degli amanti“ – „Die Schule der Liebenden“ lautet der Untertitel der dritten und letzten Zusammenarbeit von Mozart und Lorenzo da Ponte. Und tatsächlich lernen die vier Figuren, die im Verlaufe von COSI FAN TUTTE diese Schule durchlaufen, eine ganze Menge: über das Leben, über die Liebe und vor allem über sich selbst. Begegnet man zu Beginn noch vier jungen Menschen, die felsenfest auf die moralischen Überzeugungen und vorgezeichneten Karrierepläne vertrauen, die ihnen von Kind auf eingetrichtert wurden, so wird dieses Fundament im Verlauf der Oper immer stärker in Frage gestellt. Und am Ende stehen Ferrando und Guglielmo, Fiordiligi und Dorabella vor der Erkenntnis, dass sie mit der Ungewissheit über die eigenen Gefühle wie über die der anderen leben müssen. Eine Ungewissheit, ohne deren Akzeptanz jedoch Verständnis und Liebe nicht möglich sind.

Dieser Reifeprozess ist auch für Robert Borgmann das zentrale Thema von COSI FAN TUTTE. Für den Leipziger, der zu den interessantesten Sprechtheater-Regisseuren seiner Generation zählt und nun seine erste Oper inszeniert, ist Mozarts Stück eine durchaus ernste Oper über das Erwachsenwerden – ein Stück über die Ängste, die mit dem Wahrnehmen der eigenen körperlichen und psychischen Veränderungen verbunden sind, ein Stück auch über die Abgründe, die in jedem von uns verborgen sind und in die die vier im Laufe der Oper zum ersten Mal im Leben blicken.