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24.05.2017, 19:30 Uhr
Deutsche Oper Berlin
Billy Budd
Oper in zwei Akten mit Prolog und Epilog
Libretto von Edward Morgan Forster und Eric Crozier
nach Herman Melvilles Roman „Billy Budd“
Uraufführung am 1. Dezember 1951 am Royal Opera House in London; Neufassung: 1961.
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 22. Mai 2014
Musikalische Leitung Moritz Gnann
Inszenierung David Alden
Choreographie Maxine Braham
Edward Fairfax Vere Richard Croft
Billy Budd John Chest
John Claggart Gidon Saks
Mr. Redburn Seth Carico
Mr. Flint Derek Welton
Leutnant Ratcliffe Andrew Harris
Red Whiskers Clemens Bieber
Donald Simon Pauly
Dansker Lenus Carlson
Der Neuling Andrew Dickinson
1. Maat Dong-Hwan Lee
Ausguck Robert Watson
Freund des Neulings Thomas Lehman
Arthur Jones Heiner Boßmeyer
Stimme / Bariton-Solo / Bass-Solo 1 Heiner Boßmeyer
Gefährte des Kanoniers / Ein Seemann / Bass-Solo 2 Hong-Kyun Oh

3 Stunden 15 Minuten / 1 Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts (nicht zur Premiere)
Eine Koproduktion mit der English National Opera und dem Bolschoi Theater. Premiere an der English National Opera am 18. Juni 2012

Die dramatischen Ereignisse auf dem Kriegsschiff „Indomitable“ (Die Unbezwingliche) stehen im Mittelpunkt dieser zweiten „maritimen“ Oper von Benjamin Britten. Wie bei PETER GRIMES ist auch hier kein Platz für Seefahrer-Romantik oder Meeres-Idylle. Das Leben auf See ist rau, die Regeln der Männergesellschaft unbarmherzig. Die ständige Bedrohung durch Naturgewalten und kriegerische Auseinandersetzungen erzeugt seelische Verhärtungen und lässt Gefühle wie Zuneigung und Liebe nur in pervertierter Form zu.

Obwohl Captain Vere, Befehlshaber auf der „Indomitable“, seine Zuneigung zu dem jungen Bootsmann Billy Budd nicht verhehlen kann, hilft er ihm nicht, als dieser wegen Meuterei zum Tod durch den Strang verurteilt wird, nachdem er im Affekt den sadistischen Waffenmeister Claggart erschlagen hat. Edward Morgan Forster und Eric Crozier schrieben das Libretto nach einer Novelle von Hermann Melville, dem Autor von „Moby Dick“. Britten, für den der Kampf gegen Ungerechtigkeit und Ausgrenzung ein lebenslanges Anliegen war, komponierte das Stück 1950 / 1951 als Auftragswerk für das Royal Opera House Covent Garden. Dort wurde es am 1. Dezember 1951 uraufgeführt.

Nach der erfolgreichen Produktion von PETER GRIMES im Januar 2013, ebenfalls von Regisseur David Alden und Bühnenbildner Paul Steinberg, kommt mit BILLY BUDD erneut eine bildmächtige und musikalisch hochkomplexe Oper von Benjamin Britten auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin.